Teichgenossenschaft Aischgrund

Touristische Entwicklung des Aischgrundes

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Hinweistafel für Touristen

Tourismus erst in den Anfängen

Der Aischgrund ist derzeit vom Tourismus noch weitgehend unentdeckt. Dies ist sicher auch ein Grund für das niedrige Preisniveau in der Gastronomie. Allerdings bestehen Bestrebungen, auch Fremde auf die Besonderheiten in der Region aufmerksam zu machen. Derzeit wird im Aischgrund das regionale Förderprogramm Leader+ der EU beantragt. Das Thema Teichwirtschaft und Karpfen nehmen hierbei eine zentrale Rolle ein. Ein Aischgründer Karpfenmuseum ist in Neustadt a. d. Aisch entstanden. Ein Film soll erstellt werden, der "Aischgründer Karpfen" soll als Ursprungsbezeichnung geschützt und als Qualitätsprodukt vermarktet werden, eine Tourismuszentrale soll eingerichtet werden, die dann verschiedene zielgruppenorientierte Erlebnispakete schnürt.

Attraktiv für "Petri-Jünger"

Die Aisch bietet attraktive Angelmöglichkeiten. Zunehmend wird die teichwirtschaftliche Nutzung von Teichen meist im Zuge des Generationswechsel aufgegeben. Diese werden meist von Fischereivereinen angepachtet. In Teichketten bringt dieser Wechsel der Bewirtschaftungsform häufig Probleme mit Ober- und Unterliegern sich, da die Angelteiche meist nicht dem Rhythmus des jährlichen Abfischens unterworfen sind. Über den Anteil der angelfischereilich genutzten Teichflächen liegen keine aktuellen Angaben vor. Im Rahmen einer Dissertation wurden von dem Franzosen Lutz für verschiedene Erhebungen im Jahr 1999 zufällig 30 Teiche ausgewählt. Hiervon waren bereits 6 Teiche an Fischereivereine verpachtet. Die Möglichkeit des Angelns erhöht die Attraktivität des Aischgrundes für den Touristen.

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Eröffnung der Karpfensaison mit Karpfenkönigin Sabine I.

Marketingmaßnahmen

Bereits jetzt werden zahlreiche attraktive Maßnahmen rund um das Thema Aischgründer Karpfen durchgeführt. Die erste Aischgründer Karpfenkönigin, Sabine die Erste, wurde im Jahr 2001 gekrönt. Ihre erste Amtshandlung war die Enthüllung der steinernen Karpfenskulptur "Fridolin", die auf einem zentralen Kreisverkehr in Höchstadt steht. Es folgten im ersten Amtsjahr etwa 60 Auftritte und Aktionen sowie Beteiligung auf Messen. Im Jahr 2000 wurde der fränkische Karpfenradweg eröffnet. Dieser verbindet die traditionellen Teichgebiete Dinkelsbühl und Aischgrund. Bei einer Länge von etwa 200 km führt er durch herrliche Teichlandschaften, zahlreichen Fischküchen, einem Fischereimuseum und Lehrpfaden. Daneben laden historische Orte und eine liebliche Landschaft zum Verweilen ein.

Die Vielzahl der Teiche und Teichketten prägen nicht nur das Gesicht des Aischgrundes sondern aufgrund der langen Tradition auch die Menschen, die Kultur und das Leben auf dem Land. Eine ganze Region identifiziert sich mit dem Karpfen und bringt dies auf unterschiedlichste Weise zum Ausdruck. Die Aischgründer Teichwirtschaft ist ein anschauliches Beispiel für den Einklang von Vielfalt und Nachhaltigkeit.

Teichgenossenschaft Aischgrund | Geschäftsführer Hans Greif | 09197 6259444 | Fax 09197 625492