Durch die Teichwirtschaft bedingte Besonderheiten im Aischgrund
Außenstelle für Karpfenteichwirtschaft
Schon um 1920 beklagt der damalige Kreisfischeirat an der Regierung von Mittelfranken, dass es in Nordbayern keine Forschungseinrichtung für die Teichwirtschaft gibt. Im Jahr 1957 wurde, aufgrund der auftretenden Bauchwassersucht und der vielen anderen Probleme, denen sich die Teichwirtschaft stets konfrontiert sieht, in Höchstadt eine "Fischereischule" eingerichtet. Sie gehört heute als Außenstelle für Karpfenteichwirtschaft zur Bayerischen Landesanstalt für Fischerei in Starnberg. Die Hauptaufgaben sind die angewandte Forschung, Spezialberatung und Ausbildung. Derzeitige Forschungsschwerpunkte sind die Fütterung und Fleischqualität von Fischen, umweltrelevante Fragen der Fischerzeugung, Fragen der Teichpflege, Fischgesundheit und Verarbeitung. Sie dient Teichwirten aus der Region als Anlaufstelle bei Problemen mit Fischkrankheiten und Wasserproblemen, gibt Wissen in der beruflichen Aus- und Fortbildung weiter und gibt Spezialberatung im Teichbau.
Informationen im Netz unter http://www.lfl.bayern.de/ifi/karpfenteichwirtschaft/03055/, Ansprechpartner ist Martin Oberle, martin.oberle@lfl.bayern.de
